Berichte aus der Gemeinde St. Paulus

Weitere Beiträge sowie Auswahlmöglichkeiten nach Kategorien finden Sie auf der Berichtseite des Pastoralverbundes.

18.06.2022 Pilgern ist beten mit Herz und Fuß

Am Donnerstag, 9.6.2022 führten Bettina Vogler und Susanne Kwoll uns auf einem Stadtpilgerweg durch Minden.

Anfang und Ende des Pilgerweges war der Dom – die goldene Perle in dem Armband ist das Symbol für Gott, er ist der Anfang und das Ende.

Mit beeindruckenden, nachdenklichen, berührenden Impulsen erläuterten Bettina und Susanne uns die weiteren Perlen des Glaubens an unterschiedlichen Stationen unserer Stadt.

So reihten sich an unserem Armband zur Gottesperle die Ich-Perle, Tauf-Perle, Wüsten-Perle, Perle der Gelassenheit, zwei Perlen der Liebe, drei Geheimnis-Perlen, die Perle der Nacht sowie die Perle der Auferstehung. Auch Perlen der Stille, des Insichgehens wurden in das Band verwoben.

Mit der Perle der Auferstehung beteten wir unter dem Mindener Kreuz im Domschatz. Das Armband mit den Perlen des Glaubens begleitet uns durch unseren Alltag und erinnert an diesen ganz besonderen Pilgerweg, für den sich alle teilnehmenden Frauen von Herzen bedanken. Für die kfd St. Paulus, Monika Müller-Kröker

21.05.2022 Maiandacht in der Margarthenklus

Endlich wieder! Das Wiedersehen war eine große Freude und der Anlass knüpfte an die seit Jahrzehnten bestehende Tradition an:

Nach Corona-Pause und im letzten Jahr einer digitalen Andacht luden der Kolping-Bezirk Bielefeld Minden und erstmals auch die kfd St. Paulus dieses Jahr gemeinsam zur Maiandacht ein. 50 Menschen aller Altersgruppen folgten der Einladung zum Wanderparkplatz unterhalb der historischen Margarethenkapelle auf dem Wiehengebirge.

Die meisten nutzten das herrliche Wetter und pilgerten zu Fuß auf den Berg, für alle anderen standen zwei Kleinbusse zur Verfügung. In der von Brigitte Viermann vorbereiteten und geleiteten Maiandacht stand mit dem Magnifikat Maria als starke Frau und älteste Schwester im Glauben im Vordergrund. Althergebrachte und moderne Marienlieder brachten die wunderbare Akustik der Kapelle zum Klingen. Der Gesang wurde stimmungsvoll instrumental von Inge und Norbert Brosig begleitet. Den Segen spendeten Bezirkspräses Bernhard Hamich und die geistliche Leiterin Brigitte Viermann gemeinsam.

Zum Abschluss gab es am Parkplatz einen Imbiss. Das Gemeinschaftsgefühl, die inspirierenden Texte und Lieder, die von Kerzen beleuchtete alte Kapelle — beim Abschied wurde sehr viel Lob geäußert und dazu der Wunsch nach mehr Gottesdiensten, die gleichermaßen Seele und Geist erreichen. Für den Kolpingbezirk: Eva Maria Meier

19.03.2022 Baupflanzaktion am Paulinum

Einer der Bäume am Paulinum musste ersetzt werden.

Die Pflanzaktion eines neuen Baumes konnte am vergangenen Samstag, 12.03., mit vereinten Kräften durch Mitglieder der Kolpingsfamilie und des PGR fachgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden.

Möge der bereits jetzt etwa 40-50 Jahre alte Blumen-Hartriegel an seinem neuen Standort gut anwachsen und gedeihen!

15.03.2022 Betroffenenbeteiligung an unabhängigem Forschungsprojekt

Seit 2020 arbeitet ein unabhängiges Forschungsteam der Universität Paderborn zum Thema: „Missbrauch im Erzbistum Paderborn – Eine kirchenhistorische Einordnung. Die Amtszeiten von Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt (1941-2002)“.Diese Studie wird geleitet von Frau Prof. Dr. Nicole Priesching und ihrer Mitarbeiterin Frau Dr. des. Christine Hartig und soll unabhängig Erkenntnisse zum Umfang des Missbrauchs, über die Gewalterfahrungen der Betroffenen sowie zu den Umgangsweisen der Verantwortlichen darstellen.
Damit die Perspektive der Betroffenen in dieser Studie stärker Einfluss nehmen kann, sucht das Forschungsteam Betroffene, die ihre Erfahrungen in die historische Aufarbeitung einbringen möchten.
Betroffene erreichen Frau Dr. des. Christine Hartig von Montag bis Mittwoch telefonisch unter 05251/ 60-4432 oder per Mail an christine.hartig@uni-paderborn.de. Auch der postalische Weg ist möglich: Christine Hartig, Universität Paderborn, Institut für Kirchen- und Religionsgeschichte, Warburger Str. 100 in 33098 Paderborn.
Die Zeit ab 2002 bis zur Gegenwart wird im Rahmen der Unabhängigen Aufarbeitungskommission aufgearbeitet. Diese Kommission nimmt 2022 die Arbeit auf.
Nähere Informationen: www.erzbistum-paderborn.de (siehe dort: Beratung-Hilfe / Hilfe-bei-Missbrauch / Aufarbeitung)

22.01.2022 Neujahrsempfang einmal anders

Seit Jahrzehnten steht im Rahmen eines Neujahrsempfanges ein „Dankeschönabend“ für die Ehrenamtlichen der Paulusgemeinde an. Seit zwei Jahren ist dieses aufgrund der Coronasituation nicht möglich.

Kein Austausch, keine Kommunikation, kein Rückblick auf das vergangene Jahr, es war, wie ein Gemeindemitglied treffend sagte, einfach nur traurig.

Eine neue Idee musste her: Vorschläge wurden gemacht, diskutiert und wieder verworfen. Schließlich kristallisierte sich eine Idee heraus: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten!“

Für die St.Paulus-Gemeinde bedeutete dies: Warum nicht ein „Dankepaket“ an die Ehrenamtlichen packen und dieses durch den Pfarrgemeinderat direkt an die Haustür der Empfänger bringen?

Gesagt, getan. Fast 100 Tüten wurden gefüllt mit Schokolade, Wein, Sekt, Schinken, für die Jüngeren einen Eisgutschein, einen kleinen Blumengruß, vergessen wurde auch nicht ein schriftliches „Danke“, ein Gebet um Vertrauen, gute Wünsche fürs neue Jahr und die Bitte mit der täglichen Situation zu leben und St. Paulus immer im Blick zu haben.

Die Resonanz an den Haustüren war spektakulär!!! Überraschung, Freude, Tränen, Dankbarkeit, all das wurde registriert. „Ihr habt uns ja doch nicht vergessen“, so die Aussage eines „Betroffenen“.

Gesponsert wurde die Aktion übrigens vom Erzbistum.

Einen Tag Arbeit zwischen den Feiertagen, Motivation für das ganze Jahr, so die Bilanz des „Auslieferungsdienstes“. Der Pfarrgemeinderat und Helfer

08.01.2021 „Lichtergang“ – Adventsfeier to go

Auch in diesem Jahr musste die traditionelle ökumenische Adventsfeier der kfd St. Paulus gemeinsam mit den Frauen der ev. St. Jakobus-Gemeinde wieder abgesagt werden.

Es war nicht zu verantworten, dass 60 – 70 Frauen in einem Raum zusammentreffen.

Da kam gerade passend der Vorschlag unseres Bundesverbandes für eine Adventsfeier „to go“, den wir sehr gerne in die Tat umsetzten.

Am 16. Dezember trafen sich 25 kfd-Frauen und Gäste vor der St.-Paulus-Kirche und machten sich auf den Weg, in Form eines „Lichtergangs“ in der Domlandsiedlung unterschiedliche Lichtquellen zu entdecken.

Eine große Laterne war unsere 1. Station: Licht ist früher etwas Gefährdetes gewesen; ohne Licht fehlte die Orientierung im Dunkeln. Die Menschen haben die Laterne als Schutz für das Licht erfunden, das dadurch auch transportabel wurde. Laternen erleuchten uns den Weg und helfen, nicht in die Irre zu gehen. Passend zu diesem Gedanken hörten wir Worte aus dem Evangelium (Joh. 8,12) und ein Gebet.

Mit dem Lied „meine Hoffnung und meine Freude“ machten wir uns auf zur 2. Station, an der in einem Garten viele Lichterketten hell erstrahlten. Lichterketten können ein Zeichen dafür sein, wie groß unsere Sehnsucht nach einem Licht in der Dunkelheit ist. Der Prophet Jesaja verknüpft die Sehnsucht nach dem Licht mit der Sehnsucht nach der Ankunft des Messias, der Licht in die Dunkelheit der Welt bringt (Jesaja 1) .

Der Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ leitete uns zu einer offenen Feuerschale. Die Faszination für offenes Feuer ist bis heute geblieben. Alle Sinne werden beim Feuer angesprochen: es knistert, es wärmt, es verbreitet einen unnachahmlichen Geruch und flackert lebendig. Im Gebet baten wir Gott um seinen Segen für das Feuer, das die Nacht erhellt, uns wärmt und belebend wirkt.

An einer weiteren Station faszinierten uns kleine, funkensprühende Wunderkerzen. Die wie Sterne blitzenden Lichterfunken erfreuen das Herz. Als Vorboten der Freude, die uns Weihnachten geschenkt wird, passen sie auch in eine eher besinnliche Zeit. Monika Müller-Kröker – kfd

13.11.2021 Pfarrgemeinderat St Paulus besuchte Pastor Berkenkopf

Leider nur 2 1/2 Jahre war er die Ansprechperson für die St. Paulus Gemeinde. Es war eine tolle Zeit und alle bedauerten es, dass sie im Januar 2021 plötzlich endete. Pastor Berkenkopf trat eine neue Stelle als Pastoralverbundsleiter in Bad Berleburg an.

Foto: Markus Olfens

In Coronazeiten gab es leider keine gute Möglichkeit zum Abschiednehmen.

Dies wurde im Oktober 2021 nachgeholt. Der PGR St. Paulus und Pastor Berkenkopf trafen sich zu einem gemeinsamen Wochenende in Bad Berleburg. Stadtbesichtigung, gemeinsamer Austausch und ein gemütlicher Abend rundeten den ersten Tag ab. Ein Gottesdienst in Bad Laasphe und anschließend ein Gespräch mit dem dortigen PGR folgten am Sonntag. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten der Diasporagemeinden.

Wir übernachteten im wunderschön gelegenen Bildungshaus St. Bonifatius in Elkeringhausen. Bei sonnigem Herbstwetter lernten wir den Bereich des Pastoralverbundes „Wittgenstein“ und die großen Entfernungen von Ort zu Ort kennen, für die Pfarrer Berkenkopf gemeinsam mit seiner Pastoralreferentin verantwortlich ist. Diese gemeinsame Fahrt war ein schöner und ergiebiger Abschluss der Arbeit des jetzigen PGR St. Paulus und die Einstimmung auf den künftigen.

Der Ausflug und die damit verbundenen intensiven Begegnungen machten allen Teilnehmern große Freude. Hansi Walden

24.07.2021 60 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus

60 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus, ein Netz, das unsere Frauen trägt

Mit diesem Motto haben wir Frauen der kfd – unterstützt von einigen Männern – am 7. Juli 2021 bei strahlendem Sonnenschein unser 60-jähriges Jubiläum im Garten des Paulinums gefeiert. In einem Festgottesdienst dankten wir Gott im Gebet für die gemeinsamen Jahre und, begleitet durch die Organistin Delia Hülsmann, auch mit kräftigem Gesang.

Kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz aus Paderborn, der den Gottesdienst mit uns feierte, zeigte uns in seiner Predigt auf, wie wichtig stabile Knoten für die Gemeinschaft und für unser Leben sind. Knoten, die starke Belastungen aushalten, dem Netz Sicherheit und Bestand geben. Das sind die Frauen, die sich miteinander verbinden und verknoten lassen zu einem Netz, das von Gott gehalten und getragen wird. Er beschrieb und deutete das große Netz des Bundesverbandes, in dem auch wir mit unserer Gemeinschaft ein zuverlässiger Knoten sind, damit das Netz trägt. Er sprach uns Kraft und Mut zu und wünschte Beharrlichkeit für den weiteren Weg.

„60 Jahre sind es wert, dass man sie besonders ehrt“ – der gereimte Rückblick auf die zurückliegenden Jahre folgte. Grußworte von Brigitte Viermann als Vertreterin der Kolpingfamilie sowie den Frauen der evangelischen Nachbargemeinden, zu denen wir eine jahrelange, enge Verbindung pflegen, schlossen sich an. In einem schriftlichen Grußwort beglückwünschte Propst i.R. Paul Jakobi, der die kfd jahrelang geistlich begleitete, die Frauen zu ihrer engagierten Arbeit. „Gehen Sie weiter in Minden mutig voran und lassen Sie das Seil zur Kirche nicht reißen“, so lautet sein Wunsch an uns.

Von Frauen für Frauen war die Kollekte gedacht. Mittlerweile hat der Sozialdienst katholischer Frauen, SKF, Minden mit großer Freude 295 € für ihr neues Wohnprojekt entgegennehmen können.

Überraschend war auch das nachhaltige Geschenk, das Roland Schmitz ankündigte: Einen Beitrag für den Erhalt unserer Schöpfung leisten wir mit dem „Jubiläumsbaum“ des Diözesanverbandes. Er wird am 16.10.21 im kfd-Wald in Schloss Holte-Stukenbrock gepflanzt, gemeinsam mit den kfd-Gemeinschaften, die in diesem Jahr ebenfalls ein Jubiläum feierten.

Vielfältige Speisen – süß und herzhaft – wurden serviert und in froher Runde Erinnerungen ausgetauscht.

Ganz herzhaft gelacht haben wir über die Kirchenkabarettistin „Hedwig vom Himmelsberg“. Sie zeigte uns mit spitzer Zunge ihre Sicht auf Kirche und Gesellschaft, gestern und heute und besonders in Zeiten der Pandemie.

Voller Dankbarkeit schauen wir auf diesen gelungenen Nachmittag, an dessen Ende das gemeinsame kfd-Gebet stand, ehe Präses Roland Schmitz mit seinem Segen für unseren Heimweg die Feier beschloss.
Für die kfd, Monika Müller-Kröker

12.06.2021 Gemeinsamer Abendgottesdienst der kfd und der Kolpingsfamilie Minden

Die Freude war zu spüren über das Wiedersehen, über die Begegnung, über den schönen, sonnigen Frühlingsabend, über die Musik und das Zusammensein.

Aber auch die Sorgen unserer Zeit und die persönlichen Anliegen der Gläubigen, zeugten von einer besonderen Verbundenheit, welche in den gemeinsamen Abendgottesdienst eingeflossen sind, zu dem die kfd und die Kolpingsfamilie Minden gemeinsam eingeladen haben.

„Als Frauen und Männer möchten wir unsere Geistesgaben zum Guten einsetzen“ so hörte man im Eingangsgebet und dieses Anliegen fand sich auch wieder in den Gedanken und Texten zum Synodalen Weg, insbesondere zum Forum „Frauen in der Kirche“.

Die Frage nach Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche ist gefühlt eine Selbstverständlichkeit, aber doch immer noch eine große Herausforderung. Im Synodalen Forum arbeiten Männer und Frauen des Kolpingwerkes und Frauen der Kath. Frauengemeinschaft engagiert und gleichberechtigt mit. Das macht Mut, das macht Hoffnung.

Begleitet von Musik und dem seit langem auch wieder möglichen gemeinsamen Gesang feierten 80 Christinnen und Christen einen ermutigenden Gottesdienst.

Für ein neues Projekt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) ergab die Kollekte an diesem Abend 208,70 €. Herzlichen Dank! B. Viermann, Kolpingsfamilie

10.04.2021 Kreuzweg „To-Go“ der St. Paulus-Gemeinde

Eine zweigeteilte Kreuzwegandacht erlebten die Besucher in der vergangenen vorösterlichen Zeit in St. Paulus.
Jeweils zu Beginn und am Ende der Fastenzeit wurden sieben Stationen angeboten. Ort war das nördliche Außengelände am Paulinum. Die Nordwand des Zentrums diente als Leinwand für die ausdrucksstarken Bilder des Kreuzweges der St. Paulus-Kirche. Oliver Roth, Lichtkünstler aus Minden, konnte dafür gewonnen werden.
Eindrucksvolle Texte, gelesen von Gemeindemitgliedern der St. Paulus-Gemeinde, begleiteten die Bilder und brachten uns den Leidensweg des Herrn, besonders auf unsere Zeit bezogen, sehr nahe.
Angedacht war auch so der zweite Termin am Ende der Fastenzeit für die Kreuzwegstationen 8 – 14. Leider verweigerte die „Elektrik“ ihren Dienst. So kam es bei fast absoluter Dunkelheit „nur zum Vortragen“ der Texte. Das tat aber der Spiritualität keinen Abbruch. Beide Andachten waren jeweils auf ihre Art eine wunderbare Vorbereitung auf Ostern.
Danke an die Lektoren, die einfühlsam die Texte vortrugen, Danke an das Vorbereitungsteam. Ein besonderer Dank geht an die vielen Besucher, die trotz Kälte und mangelnder Sitzgelegenheiten, sich vorbildlich verhielten. Wir waren begeistert von Euch. Für das Vorbereitungsteam, Hansi Walden

05.09.2020 Wortgottesdienst „Vom Herrschen und vom Dienen“

Am vergangenen Freitag trafen sich über 40 Frauen und Männer aus Pastoralverbund und Kolpingsfamilie, um gemeinsam bei sonnigem Spätsommerwetter Gottesdienst zu feiern. Vor dem Paulinum erinnerte der Gottesdienst an den Synodalen Weg, der am ersten Septemberwochenende an fünf verschiedenen Orten in Deutschland weitergeführt wird.

Im Evangelium und Gebet besann man sich auf die ‚dienende Kirche’. Das Magnifikat setzte Impulse, wie Macht definiert werden kann. Eine Auswahl an bekannten Liedern, begleitet von Norbert Brosig an der Gitarre, gab dem Wortgottesdienst einen würdigen Rahmen. Berührt von Gebet und Gesang gingen die Teilnehmenden nach Hause, glücklich so viele bekannte Gesichter wiedergesehen zu haben. B. Viermann

16.05.2020 kfd bereicherte zu Ostern den Gabenzaun

Die katholische Frauengemeinschaft St. Paulus (kfd) hat sich der Aktion „Gabenzäune“ vom ‚Bündnis gegen rechts‘ angeschlossen.

Dank der sehr großzügigen Unterstützung der lokalen Bäckereien Simon und Rippin konnten auch zu den Osterfeiertagen die Gabenzäune mit leckerem Brot, Brötchen, Osterzöpfen und bunten Ostereiern sehr gut bestückt werden. Nachdem die ersten Tüten angebracht waren, kamen Menschen vorbei, die sich über die duftenden Backwaren freuten und noch vor Ort in das erste Brötchen bissen.

Auch Schwester Annette von der Wärmestube freute sich über die Osterüberraschung in Form der leckeren Backwaren. Ein herzliches „Danke schön“ an die Bäckereien. Auszug aus einem Bericht des MT

28.09.2019 Paulus auf neuen Wegen! – Murmelmesse am 15.09.2019

Bereits zum zweiten Mal fand in St. Paulus die sogenannte Murmelmesse statt, eine hl. Messe mit einer anderen Predigtform. Man ist ja immer aufgeregt, wie so etwas in der Gemeinde ankommt. Pastor Berkenkopf gab einen kurzen Impuls: – Tanz um das goldene Kalb – (könnte z. B. heute das „Smartphone“ sein).

Die Gemeindemitglieder setzten sich schnell in Kleingruppen zusammen und los ging das „Murmeln“. Es waren lebhafte Unterhaltungen. Wer wollte, konnte vor der Gemeinde die Gedanken vortragen. Alles hatte seine Berechtigung. Anschließend wurde beim Frühschoppen auf dem Kirchplatz noch weiter diskutiert und viele waren der Meinung, dass man dies doch auf jeden Fall wiederholen sollte.
Für den PGR, Christa Berkenbrink, PGR-Vorsitzende

13.04.2019 Mit Jesus fangen wir neu an

Der Familiengottesdienst am 07.04. in der St.-Paulus-Kirche, mitgestaltet vom DJK-Kindergarten St.-Paulus, war wirklich ein Familiengottesdienst! Das wurde deutlich dadurch spürbar, dass die Kirchenbänke mit vielen Eltern und Kindern – größtenteils mit Familien der Kindergartenkinder- gefüllt waren.

„Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“, ein wirklich schweres Thema für Kindergartenkinder. Durch die Vorbereitung auf den Gottesdienst wussten die Kinder dennoch genau, was Jesus uns mit diesem Evangelium sagen wollte. Auch wenn sie angesichts der vielen Gottesdienstbesucher so manches Mal sprachlich zurückhaltend waren, so waren sie doch aufmerksam dabei und zeigten in ihrem Anspiel, dass das Thema des Evangeliums durchaus auch auf den Alltag der Kinder übertragbar ist. Immer wieder gibt es Situationen, in denen wir – Kinder wie Erwachsene – eher die Fehler des Anderen als die eigenen sehen. Dies will uns Jesus bewusst machen. Für ihn zählt nicht, was vorher war; er fordert uns auf, es in Zukunft besser zu machen. Mit ihm können wir neu anfangen. Wer wirft den ersten Stein? – Das sollten wir alle uns immer wieder vor Augen halten: jeden Tag, und nicht zuletzt am Sonntag, wenn wir in den Gottesdienst gehen.

Am Ende bleibt zu sagen, wir können stolz auf die jungen Familien mit ihren tollen Kindern sein! R. Schröder

16.02.2019 St. Paulus war wandern

Ein Hauch von Frühling lag in der Luft, als sich am Samstag, 09.02., eine Gruppe Wanderer aus der St.-Paulus-Gemeinde oberhalb von Bückeburg, vom Parkplatz des Schwimmbades auf den Weg zum Ida-Turm machte. Auf gut begehbaren Wegen ging es erst in Richtung Bad Eilsen, um dann auf dem Kammweg zum Ida-Turm zu gelangen. Nicht so gutes Wetter war angesagt, wir hatten Glück. Oberhalb des Golfplatzes saß man zu einer kurzen Pause bei Sonnenschein zusammen. Es wurde geflachst, über Politik gesprochen und über anstehende Aktionen in St. Paulus geredet. Es war eine richtig gute Stimmung. Im kleinen Restaurant am Turm wurde gerastet. Zum Glück für alle Teilnehmer, die mit uns unterwegs waren, gab es gerade zu diesem Zeitpunkt einen heftigen Regenschauer, den wir somit trocken am Kaminfeuer verbrachten. Der Rückweg auf dem Kammweg bei Starkwind zu unseren Fahrzeugen war nur von kurzer Dauer. Wenig später trafen sich alle am Paulinum wieder, wo mit dem Westfälischen Nationalgericht „Stippgrütze auf Brot mit Gurken“ der Ausflug beendet wurde. Es war eine runde Sache.

Besonders gefreut hat uns, dass Herr Pastor Berkenkopf während der gesamten Veranstaltung dabei war. Hansi Walden, PGR

12.05.2018 „Murmel-Predigt“ im Familiengottesdienst

Der Pfarrgemeinderat von St. Paulus hatte eine Idee. Pastor Kreuzmann und der Familiengottesdienstkreis nahmen sie auf, die sogenannte „Murmel-Predigt“. Jetzt habe ich es direkt vor meinen Augen, Stirnrunzeln und fragende Blicke, was ist eine „Murmel-Predigt“? Ganz einfach, ein vorgegebenes Thema wird mit den anwesenden Gottesdienstbesuchern erarbeitet und anschließend präsentiert. Das Thema war schnell in der Vorbereitung gefunden. Was lag näher, als im Monat Mai über Maria, der Gottesmutter, zu reden und nachzudenken? Das Thema wurde von Pastor Kreutzmann kurz angerissen und dann an die Anwesenden zur Diskussion und zur Erarbeitung freigegeben. Vorgabe war, mit seinem Nachbarn oder Nachbarin in der Bank zu einem Meinungsaustausch zu kommen. Ich sah sie, die fragenden und erstaunten Blicke, dann aber ging es los. Man rückte zusammen, Pastor Kreutzmann hatte 5 Minuten als Zeitlimit gesetzt. Es wurde gemurmelt ohne Ende. Die Zeitvorgabe wurde überzogen, so intensiv setzte man sich auseinander. Anschließend bat Pastor Kreutzmann um einzelne Wortmeldungen zu dem Thema. Ob junge oder ältere Gottesdienstteilnehmer, es gab tolle Wortmeldungen. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes gab es immer wieder Aktionen oder Hinweise auf das Thema „Gottesmutter Maria“. Ein gelungenes Experiment und wunderbar vorbereitet vom Familiengottesdienstkreis der St. Paulus-Gemeinde.

Nach dem Gottesdienst ging es auf dem Kirchvorplatz weiter. Pastor Kreutzmann, Gemeindereferentin Frau Schelte und der PGR standen für Fragen zur Verfügung. Dazu gab es aus dem Piaggio, der Ansprechbar, heraus Gebäck und Kaffee. Ergebnis der Diskussion: Diese Art der Gottesdienstgestaltung ist nichts für jeden Sonntag, aber doch hin und wieder wäre es schön.

Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben!!!!!!
Für den Pfarrgemeinderat, Hansi Walden

28.04.2018 Pfarrgemeinderat von St. Paulus zur Klausurtagung im Kloster

Vielleicht war es die besondere Atmosphäre der alten Gemäuer, vielleicht war es die absolute Stille im Stift Obernkirchen, die die Teilnehmer der Klausurtagung inspirierte.

Unter der Leitung von Martin Decking (Dekanat Herford-Minden) und Pastor Andreas Kreutzmann blickten wir auf unsere Gemeinde. Daher wurde der Blick zurück in die Vergangenheit der letzten 50 Jahre nicht gescheut.

In den gemeinsamen Stunden diskutierten wir, staunten über die Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten und überdachten Möglichkeiten und entwickelten ein Konzept. Lobend stellten wir Teilnehmer fest: die Bereitschaft neue Ideen und Konzepte anzugehen ist sehr groß. Selbst am freien Abend und auf der Rückfahrt wurden Aktionen durchgesprochen und kreativ weiter gedacht. Ein weiterer Pluspunkt dieses Wochenendes: Seit vielen Jahrzehnten kennt man sich schon, trotzdem war dieses Seminar eine Bereicherung gerade auch untereinander und miteinander. Ein Höhepunkt!
Hansi Walden

03.02.2018 Leseabend der Kolpingsfamilie und der Bücherei St. Paulus

Auch die „Neuauflage“ des Leseabends am 24. November 2017 als Gemeinschaftsveranstaltung der Bücherei St. Paulus und der Kolpingsfamilie Minden erwies sich als gelungen. Claudia Heimann freute sich, im Namen der Kolpingsfamilie und im Namen der Bücherei die Gäste und vor allem die Lektorinnen und Lektoren zu einem Abend „literarischer und lukullischer Verführungen“ begrüßen zu dürfen.

Nach einer kleinen Einführung in das Thema „Wein & Schokolade“ durch Eva Maria Meier, stellten Lektorinnen und Lektoren aus dem Pastoralverbund ihre Lieblingsbücher vor: Elke Walden, Marita Stein-Willemsen, Jule Kegel, Hans-Jürgen Amtage, Claudia Damann und Thomas Albers unterhielten auf ihre eigene persönliche Art und Weise und mit ihren unterschiedlichsten Geschichten.

Mit vielen persönlichen Gesprächen ging dieser schöne Abend zu Ende – aber nicht ohne den Hinweis, dass alle die Bücher, die an diesem Abend vorgestellt wurden, ab sofort auch in der Bücherei St. Paulus auszuleihen sind. B. Viermann, Kolpingsfamilie

Weitere Info: http://www.kolping-minden.de

18.02.2017 Karneval im Paulinum

Viel Spaß hatten die Gäste des Närrischen Frühschoppens im Paulinum am Karnevals – Sonntag.
Schon im Gottesdienst waren die bunten Perücken und diversen Karnevalsnasen nicht zu übersehen. Präses Pastor Schulz bot seine Predigt aus karnevalistischem Anlass wieder einmal in Reimform dar und so zog man gut gelaunt zum Paulinum, wo der Frühschoppenkreis sie bereits erwartete. Aus den Vorjahren kannte man ja bereits die aktiven Karnevalisten der Kolpingsfamilie, die wegen der Bauarbeiten im Haus am Dom in diesem Jahr im Paulinum beim Frühschoppen ihr kleines (aber feines) Programm boten.

Das ostwestfälische Dreigestirn „Prinzessin Eva Maria“, „Jungfrau Helmut“ und „Bauer Michael“ begrüßte die Gäste. Als alter Bekannter „Helmut Schmidt“ gab Thomas Palme seiner Nachfolgerin im Amt „Angela Merkel“ (Brigitte Viermann) gut gemeinte Tipps im Super Wahljahr 2017. „Der Tod“ (Eva Maria Meier) verschonte nicht mit seinen Erfahrungen und zum Abschluss gaben Eva Maria und Brigitte noch einen Abgesang auf das Haus am Dom begleitet von Norbert Brosig an der immer zu lauten Gitarre!

So ganz ohne Karneval geht es im Pastoralverbund Mindener Land nun doch nicht!!! Brigitte Viermann

Weitere Info: http://www.kolping-minden.de

04.02.2017 Lieblingsbücher weitergesagt

Mucksmäuschenstill war es, als Ortrud Waldt als erste, der „Bücherwürmer“ am Freitag, 27.01., im Haus am Dom ihr Buch vorstellte. Über den Autor Joe Bausch berichtete sie, was sie mit ihm verbindet und was sie an dem Buch „Knast“ faszinierte. Bei Feuerzangenbowle und Punsch konnten die Gäste des Abends noch weiteren sechs Vorlesern zuhören: Historisches, Spannendes, Berührendes und ein Liebesroman; jedes Buch bereitete Lust zum Lesen. Viele staunten auch darüber, dass es auch hier in Minden in der Nachbarschaft der Pauluskirche einen aktiven Schriftsteller gibt: Christopher Welslau stellte mit „Das Vermächtnis des Templers“ ein Buch vor, das Christoph Andreas Marx vor dem Hintergrund der Geschichte des Klosters Loccum erzählt.

Den Abschluss der Reihe machte der Präses der Kolpingsfamilie, Pastor Schulz, mit dem Buch „Der Jargon der Betroffenheit – Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt“ von Erik Flügge, der in einer unkomplizierten Sprache Gewohnheiten und Vertrautes der Kirche kritisch hinterfragt.

Als überaus gelungene Kooperationsveranstaltung der Bücherei St. Paulus und der Kolpingsfamilie Minden wünschen sich alle eine Wiederholung – an einem anderen Ort, mit anderen Vorlesern und anderen Geschichten.

Die vollständige Liste der Bücher und Autoren, die an diesem Abend empfohlen wurden, liegt ab sofort in der Bücherei St. Paulus im Paulinum aus, dort können die Exemplare zum Teil ausgeliehen oder auch bestellt werden. G. Viermann